Solaranlagen - modernste Umwelttechnik und Imageträger
Datum: 2010-05-07 11:00:54 | Bereich: Interviews
LR Schwärzler: Erfreuliche Entwicklung dank ausgeprägtem
Umweltbewusstsein und guter Förderungen
Neue innovative Lösungen, wie der Einbau der Kollektoren in die Fassade, bringen erweiterte gestalterische Möglichkeiten und überzeugen auch viele Architekten. Der Trend in den letzten Jahren geht sogar klar zu größeren Solaranlagen, die auch einen solaren Beitrag zur Heizungsunterstützung bringen. "Zudem rechnen sich Solaranlagen im Neubau meist innerhalb von zehn bis zwölf Jahren, erst recht bei steigenden Energiepreisen", weiß Solarenergieexperte Wilhelm Schlader vom Energieinstitut Vorarlberg.
Sanierungsberatung bietet beste Gelegenheit zum Einstieg in die Solartechnik
Im Gebäudebestand hat die Solaranlage noch Potential. Oft fehlt den Hausbesitzern der konkrete Anstoß. Hier setzt die Sanierungsoffensive des Landes an. Wenn das Gebäude älter als 20 Jahre ist, kann eine Sanierungsberatung in Anspruch genommen werden, deren Kosten bis zu 1.200 Euro vom Land übernommen werden. "Eine ideale Gelegenheit, um auch den Einbau einer Solaranlage zu prüfen", so Landesrat Schwärzler. Darüber hinaus wird auch die Erweiterung bestehender Solaranlagen oder die Vergrößerung der Solaranlage mit Investitionszuschüssen gefördert.
Tag der Sonne am 7. und 8. Mai
Der internationale Tag der Sonne macht auf die Möglichkeiten der Solarenergienutzung aufmerksam. Solarenergie ist erneuerbare Energie, quasi direkt aus der Sonne, emissionsfrei und unerschöpflich. An diesem "Feiertag" der Solarenergienutzung finden auch in Vorarlberg zahlreiche Veranstaltungen statt, vom Tag der offenen Tür bei Installateurbetrieben und Kollektorhersteller bis zu speziellen Schulveranstaltungen und Gemeindeaktionen.
Zahlen und Fakten zur Solarenergie in Vorarlberg: - Rund drei Viertel der in Vorarlberg installierten Kollektoren (Gesamtfläche ca. 200.000 m2) werden von Vorarlberger Unternehmen produziert. - Alle Solaranlagen im Land zusammen sparen jährlich rund sielben Millionen Liter Heizöl ein. - Informationen zur Landesförderung: Abeilung Wohnbauförderung des Landes Vorarlberg, Telefon 05574/511-8080, E-Mail wohnbau@vorarlberg.at - Viele Gemeinden geben einen Zuschuss zur Landesförderung. Infos über alle Gemeinden auf www.energieinstitut.at/Gemeindefoerderungen
Rückfragehinweis:
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